Kurse zum Glauben

64 Taufen im Fluss: Etwa 900 Besucher beim Seeve-Tauffest

Montag, 19. August 2013

SeevetaufenElegant gekleidet stehen sie barfuß oder in Gummistiefeln in der Seeve: Eltern, Kinder und Paten haben am Sonntag gemeinsam am Fluss ein großes Tauffest gefeiert. Dabei sind 64 Täuflinge von sieben Pastoren aus vier Kirchengemeinden mit dem Wasser der Seeve getauft worden – mit sichtlich großen Spaß, auch wenn das Wasser nur etwa 14 Grad kalt war. Etwa 900 Besucher feierten den Taufgottesdienst auf der Wiese gegenüber der Horster Mühle. Dazu wurden Holzbänke aufgestellt, der Altar auf einem Traktor-Anhänger aufgebaut, und der Posaunenchor Ohlendorf sorgte für Musik. An sieben Stationen in der Seeve tauften die Pastoren aus Maschen, Bendestorf, Jesteburg und Ramelsloh Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Das Wetter hielt, nur während der Taufen regnete es etwas.

In schwarzen Gummistiefeln steht Pastorin Ann Margaret Bär in der Seeve und ruft die erste Taufgesellschaft zu sich. Lasse Paul Schwencke wird getauft, seine Eltern ziehen die Schuhe aus und gehen mit den Paten barfuß ins Wasser, dabei wird Lasse Paul fest von seiner Mutter Claudia im Arm gehalten. Der kleine Täufling freut sich über das kühle Wasser, das Pastorin Ann Margaret Bär über seinen Kopf laufen lässt. Warum haben sich seine Eltern für eine Taufe in der Seeve entschieden? „Meine Frau und ich sind hier in Maschen groß geworden, wir haben an der Seeve gespielt und daher finden wir es schön, dass Lasse hier in der Seeve getauft wird“, sagt Guido Schwencke.

Drei Stationen weiter steht Pastor Hans-Georg Wieberneit von der Ramelsloher Kirchengemeinde im Wasser und schöpft mit einer Taufkanne Wasser aus der Seeve. Nacheinander tauft er die Schwestern Leandra (10) und Saskia (7) Meyer aus Ohlendorf. „So wie hier am Fluss wurden auch die ersten Taufen gefeiert. Als unsere Töchter sich entschieden, getauft zu werden, gefiel uns das Angebot der Kirchengemeinde, dies hier am Fluss zu feiern“, sagt Inga Meyer aus Ohlendorf. Auch Jesus wurde nach der biblischen Überlieferung im Fluss Jordan getauft.

An weiteren Stationen stehen Pastorin Ellen Kasper aus Jesteburg, Pastorin Sabine Bokies aus Maschen, Pastor Dr. Jan Kreuch aus Bendestorf, Pastor Jürgen Pommerien, Krankenhausseelsorger aus Winsen und ehemaliger Pastor aus Maschen, sowie Pastor im Ruhestand Georg Stiller in der Seeve. Erstmals hatten die vier Kirchengemeinden ein solch großes Tauffest an der Seeve organisiert: „Viele Menschen empfinden eine tiefe Verbundenheit zur Seeve – dem Fluss, mit dem sie viele Kindheitserinnerungen verknüpfen. Die Taufe ihrer Kinder und Enkelkinder hat für sie einen hohen emotionalen Stellenwert. Ich finde es schön, dass Taufen nicht nur in unseren Kirchen, sondern auch an Orten geschehen, an denen Menschen die Gelegenheit haben, positive biographische und religiöse Erfahrungen miteinander zu verknüpfen“, sagt Pastorin Ann Margaret Bär aus Maschen.

Pastorin Bär dankt in ihrer Begrüßung den vielen Helfern, die das Fest ermöglichten. Sie hält die Lesung und Pastorin Sabine Bokies die Predigt: „Gott nimmt mit der Taufe jeden Menschen so an, wie er ist“, sagt Sabine Bokies. Pastor Hans-Georg Wieberneit spricht gemeinsam mit zwei Täuflingen und den Besuchern das Glaubensbekenntnis. Pastorin Ellen Kasper und Pastor Dr. Jan Kreuch sprechen die Fürbitten, überreichen Anja Schmanns vom Restaurant „Horster Mühle“ einen Blumenstrauß und danken für die Vorbereitung des Platzes und die Mitorganisation des Festes. Die Kollekte ist für den Verein „Kinderhilfe für Kolumbien e.V.“ von Ute Sonntag bestimmt: Unabhängig und nur von Spenden finanziert betreut der Verein ständig etwa 500 Kinder in drei Städten Kolumbiens. (Die Kollekte ergab 1192,76 Euro.)

Auch Superintendent Dirk Jäger, leitender Geistlicher des Kirchenkreises Hittfeld, freut sich über den Erfolg des Tauffestes: „Der große Zuspruch, den einladend gestaltete Tauffeste erfahren, ist ein erfreuliches Zeichen für die hohe Wertschätzung kirchlicher Begleitung persönlicher Biografie. Und sie geben die Gelegenheit, insbesondere Alleinerziehenden oder Patchwork-Familien gemeinsam gestaltete Feiern anzubieten, an deren Vorbereitung die Beteiligten wesentlich mitwirken können. Auf diese Weise verbinden sich kirchliche Rituale mit je eigenen Lebenswelten oft sehr stimmig miteinander.”

Nach dem Gottesdienst gingen Eltern, Paten, Kinder und Jugendliche wieder nach Haus – elegant in Anzug und Kleid und zünftig in Gummistiefeln, Flip-Flops oder barfuß. Spaß hat es ihnen allen bereitet, an der Seeve gemeinsam Taufe zu feiern. „Wir wurden schon gefragt, ob wir es jedes Jahr hier feiern können“, sagt Ann Margaret Bär. Schön wär’s – vielleicht ja dann bei Sonnenschein.

Bericht und Foto: Carolin Wöhling, Kirchenkreis Hittfeld

Besuch des Landesbischofs im Kirchenkreis Winsen

Donnerstag, 1. März 2012

Zwei Tage war Landesbischof Ralf Meister, (2.v.r.  mit den Pastoren Michael Danne, Ulrich Hahn und Pastorin Anja Kleinschmidt im Bild) zu Gast im Kirchenkreis Winsen. Höhepunkt seines Besuches war der Jahresempfang der benachbarten Kirchenkreise Hittfeld und Winsen am Dienstagabend. Ralf Meister hielt einen Vortrag mit dem Titel „Schön ist es auf der Welt zu sein“ vor etwa 400 Besuchern in der Winsener St. Marienkirche. In Winsen sprach er am Dienstag und Mittwoch mit Leitenden im Kirchenkreis, informierte sich über die Palliativ-Station im Kreiskrankenhaus und traf Landrat Joachim Bordt sowie Bürgermeister des Landkreises. Er trug sich in die goldenen Bücher der Stadt Winsen und des Landkreises Harburg ein, sprach mit Ehrenamtlichen und besuchte die Ashausener St. Andreas-Kirchengemeinde.

Auf der Palliativ-Station des Winsener Kreiskrankenhauses sprach Meister mit Chefarzt Dr. Wolfgang Wedel und … weiterlesen »

Gemeinsame Erklärung von Kirche und Diakonie zur Situation in Heimen in den 50/60er Jahren

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Mit Trauer stellen wir fest, dass in unseren Einrichtungen der Jugendfürsorge in den 50er und 60er Jahren schlimmes Unrecht geschehen ist.

1. Uns beschämt, dass in den 50er und 60er Jahren unser christlicher Anspruch von der Wirklichkeit oft nicht gedeckt wurde. Insbesondere sehen wir, dass es häufig zu Gewaltanwendungen kam, ein oft massiver psychischer Druck herrschte und in den Heimen nicht individuell fördernd auf die Kinder und Jugendlichen eingegangen worden ist. Dadurch ist die Würde der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen oft nachhaltig verletzt und ihr Leben beschädigt worden.

Wir setzen uns dafür ein, dass in unseren Einrichtungen ohne Gewalt, in einer Atmosphäre des … weiterlesen »

Kinder und Jugendliche

Dienstag, 25. Juli 2006

Herzlich Willkommen auf unserer Seite!

Hier findet Ihr das Programm für alle Kinder- und Jugendfreizeit 2014 (2MB) und erstmalig einen Flyer für Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter_innen:

Programmheft Kreisjugenddienst Winsen 2014

Flyer für Aus- und Fortbildung des Kreisjugenddienstes Winsen 2014

Alle Anmeldeformulare zum Download befinden sich unter Freizeiten und Seminare Nähere Informationen beim Kirchenkreisjugenddienst:

Claudia_Prössel_retuKirchenkreisjugendwartin Claudia Prössel

Kreisjugenddienst Marktstr. 1 21423 Winsen (Luhe)

Telefon: 04171-88 07 88 E-Mail: kkjd.wl [at] online.de

  Kirchenkreisjugendwartin Claudia Prössel (Dipl. rel. päd./ Diakonin) ist für folgende Zuständigkeiten verantwortlich:

– Aus- und Fortbildung von Jugendleiter_innen und interessierten Jugendlichen

– Geschäftsführung für den Kirchenkreisjugendkonvent

– begleitet diesen – vertritt die Belange und Interessen der Ev. Jugend zusammen mit dem Vorstand und den Delegierten nach Innen und Außen

– organisiert Freizeiten und Ferienmaßnahmen

– begleitet und berät haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter_innen im Kirchenkreis bei inhaltlichen, konzeptionellen und finanziellen Fragestellungen

– seelsorgerliche Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Sorgeberechtigten

 

Kinderbibelnacht für Kinder im Alter von 6-10 Jahren vom 10.-11.10.2014 in Pattensen

Ausschreibung-Kinderbibelnacht

 

Silvesterfreizeit für Jugendliche ab 14 Jahren vom 29.12. 2014 -02.01.2015

Ausschreibung 2014 – Spiekeroog

 

 

 

Die Evangelische Jugend von St. Jakobus in Winsen hat eine eigene Homepage:

jugend jakobus Homepage Evangelische Jugend

Abschied nehmen

Dienstag, 25. Juli 2006

Neu: Gruppe für trauernde Angehörige


Immer am ersten Mittwoch im Monat um 15 Uhr im Gemeindezentrum St. Marien in Winsen, Kirchstrasse 2. Beginn ist am 5. Dezember 2012.
Leitung Sonja Grote, Telefon 04185-7352

Mehr finden Sie hier: Neue Gruppe-fuer-trauernde-Angehoerige/

 

Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe, befiehlt sie der Gnade Gottes. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.

Stirbt ein Angehöriger, sind viele Fragen zu klären. In der Regel übernimmt ein benachrichtigtes Bestattungsunternehmen die Erledigung der Formalitäten (Todesanzeige, Versicherung, usw.) und benachrichtigt auch den Pfarrer oder die Pfarrerin. Diese nehmen dann Kontakt zu den Angehörigen auf, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren. Dies dient zum einen der seelsorgerlichen Begleitung der Trauernden, zum anderen auch einem Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben und was für ein Mensch er gewesen ist.

Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung.
Der eigentlichen Bestattung geht in der Regel eine Trauerfeier voraus, die Raum und Zeit bietet, gemeinsam Abschied von den Verstorbenen zu nehmen und sie zur “letzten Ruhe” zu geleiten. In der Ansprache spricht der Pastor über das Leben der Verstorbenen, aber auch über die christliche Hoffnung, die mit dem Tod verbunden ist. Gibt es eine Erdbestattung, findet in der Regel direkt im Anschluss an die Trauerfeier die Beisetzung auf einem Friedhof statt, wobei der Pfarrer noch einen Segen spricht. Bei einer Feuerbestattung findet die Beisetzung der Urne später statt. Auch diese kann durch einen Pfarrer begleitet werden.

Wie können Sie mit Ihren Gefühlen der Trauer umgehen?
Jedes Abschiednehmen ist eine schmerzhafte Erfahrung, die durchlebt werden will und Zeit braucht. Sie sind nicht allein und dürfen gern bei Ihrem Seelsorger anrufen und um ein Gespräch bitten. Sie dürfen ihm oder ihr Ihre Gefühle schildern und sich trösten lassen.

Auch im Internet gibt es weitere Angebote, die wir empfehlen können. Die Seite Trauernetz.de ist von der Evangelischen Kirche gestaltet und bietet Ihnen gute Texte, schöne Bilder und so manchen Rat.

Auch über unser Kontaktformular können Sie Kontakt mit uns aufnehmen. Die Anschriften und Rufnummern der Pastoren und Diakone finden Sie unter “Gemeinden”.

EKD-Text: Im Sterben: Umfangen vom Leben

Verse und Bibelsprüche zur Beerdigung

Trauung

Dienstag, 25. Juli 2006

Kirchliche Trauung

Die Trauung ist ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung, in dem die eheliche Gemeinschaft unter Gottes Segen gestellt wird. In der Trauung bringen die Eheleute zum Ausdruck, dass sie einander aus der Hand Gottes in Liebe annehmen und ihr Leben lang beieinander bleiben wollen.

Zur kirchlichen Trauung gehört neben einem Trauspruch, den das Brautpaar selbst aussucht, auch das Trauversprechen, mit dem sie bekennen, dass sie ihren Weg gemeinsam gehen wollen. Nach diesem Versprechen erhält das Paar den Segen Gottes für diesen gemeinsamen Weg.
Der Trauung in der evangelischen Kirche geht die standesamtliche Trauung voraus. Die Ehe ist nach evangelischem Verständnis kein Sakrament.

Schritte und Voraussetzungen:

Voraussetzungen

Schritte

Trausprüche

trauspr_paar_gr.jpgAuf diesen Seiten der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD finden Sie eine Vielzahl von Trausprüchen sowie nützliche weitere Informationen und Tipps zum Thema Trauung: www.trauspruch.de

Ablauf Traugottesdienst

Ein Traugottesdienst besteht aus drei elementaren Teilen. Im ersten Teil erfolgt eine Einleitung. Der Zweite Teil beginnt mit einer Predigt über den Trauspruch, daran schließt sich dann die Trauung an.
Zur Trauung steht das Paar im Altarraum vor der Pfarrerin oder dem Pfarrer, und wird gefragt: “Willst du…, die/den Gott dir anvertraute/n, als deine Ehefrau/deinen Ehemann lieben und ehren und die Ehe mit ihr/ihm nach Gottes Gebot und Verheißung führen – in guten und in bösen Tagen – , bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.”
(Da die meisten Ehepartner dieses Versprechen heute nicht mehr ohne weiteres geben wollen, kann im Traugespräch abgeklärt werden, welche Worte für die Traufrage verwendet werden sollen)
Im dritten, dem Schlussteil, wird der Gottesdienst mit einem Fürbittengebet, dem Vaterunser und der Bitte um den Segen beendet.

Fragen und Antworten

Was heißt es, sich kirchlich trauen zu lassen?
Dass heißt, dass zwei Menschen einander aus der Hand Gottes in Liebe annehmen und gemeinsam durch das Leben gehen wollen. Zur kirchlichen Trauung gehört neben einem Trauspruch auch das Trauversprechen. Nach diesem Versprechen erhält das Paar den Segen Gottes.

Muss man vorher standesamtlich heiraten?
Ja, denn die Ehe ist ein irdisch Ding und nicht vom Himmel gefallen!
Die kirchliche Trauung findet nach der standesamtlichen Trauung statt.

Gibt es ein kirchliches Ritual anlässlich einer Scheidung?
Ein offizielles Scheidungsritual gibt es bisher in der Kirche nicht, allerdings wird es in letzter Zeit an verschiedenen Stellen diskutiert.

Können sich gleichgeschlechtliche Paare kirchlich trauen lassen?
Eine Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren ist nicht möglich. Seit einiger Zeit wird in evangelischen Kirchen die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren diskutiert, die jedoch wegen der Verwechselbarkeit mit der kirchlichen Trauung weitgehend abgelehnt wird.

Kleine Übersicht über die Hochzeitstage:

1 Jahr: “Baumwollene” Hochzeit
5 Jahre: “Hölzerne” Hochzeit
6 1/2 Jahre: “Zinnerne” Hochzeit
7 Jahre: “Kupferne” Hochzeit
8 Jahre: “Blecherne” Hochzeit
10 Jahre: “Rosenhochzeit”
12 1/2 Jahre: “Petersilienhochzeit”
15 Jahre: “Gläserne” oder “Kristallene” Hochzeit
20 Jahre: “Porzellanhochzeit”
25 Jahre: “Silberne” Hochzeit

30 Jahre: “Perlenhochzeit”
35 Jahre: “Leinwandhochzeit”
37 1/2 Jahre: “Aluminiumhochzeit”
40 Jahre: “Rubinenhochzeit”
50 Jahre: “Goldene” Hochzeit
60 Jahre: “Diamantene” Hochzeit
65 Jahre: “Eiserne” Hochzeit
67 1/2 Jahre: “Steinerne” Hochzeit
70 Jahre: “Gnadenhochzeit”
75 Jahre: “Kronjuwelenhochzeit”